Im Podcast „Mikro trifft Makro – Das Finanzmarktgespräch“ sprechen Deka-Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater und Moderator Dirk Huesmann über alles, was die Welt und die Börsen aktuell bewegt. Dabei gehen sie auf tagesaktuelle Ereignisse ein und beleuchten die Hintergründe des Marktgeschehens. Grundlegende Marktmechanismen und -zusammenhänge werden immer wieder ein Thema sein. Reinhören lohnt sich:
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Lesen Sie hier die wöchentliche Kolumne von Dr. Ulrich Kater mit seiner Einschätzung zu aktuellen Themen aus der Finanzwelt:
Durchatmen war an den Kapitalmärkten in der vorösterlichen Handelswoche zunächst angesagt. Überlegungen der US-Regierung, den Iran-Krieg bald beenden zu wollen, wurden an Aktien- und Anleihemärkten sehr wohlwollend aufgenommen. Dass die Halbwertszeit solcher Äußerungen des US-Präsidenten mittlerweile recht kurz ist, wurde im weiteren Wochenverlauf deutlich, als nach seiner Rede an die Nation viele Befürchtungen wieder zurückkamen. Die Preise für Öl und Gas hatten zwischenzeitlich spürbar nachgegeben, und das, obwohl die Befreiung der Schifffahrtswege anscheinend nicht mehr zu den Prioritäten Trumps gehört. Die europäischen Aktienindizes konnten in der Summe nur wenig Kursterrain gut machen und auch Gold glänzte nur zeitweise wieder etwas heller. Die Renditen von 10-jährigen Bundesanleihen gaben etwas nach und die Risikoaufschläge bei Unternehmensanleihen sanken wieder etwas ab. Unterstützt wurden die freundlichen Marktbewegungen durch Konjunkturdaten.
In den USA stieg das Verbrauchervertrauen überraschend an. Im Euroraum waren die Inflationsdaten das beherrschende Datenereignis der Woche: Während die Inflationsrate in Deutschland mit 2,7 Prozent am oberen Rand der Erwartungen ausfiel, war die Teuerung im gesamten Euroraum im März mit 2,5 Prozent etwas geringer angesprungen als befürchtet. Der Anstieg war ausschließlich den Energiepreisen zuzuschreiben. Das wird in den kommenden Monaten nicht so bleiben, wenn steigende Energiekosten auch in andere Preise weiter gewälzt werden. Dadurch wird die Inflation vorübergehend sogar über 3 Prozent steigen. Schwächere Konjunktur und höhere Inflation sind keine guten Bedingungen für die Aktienmärkte. Vom Ausmaß der weiteren Preissteigerungen wird die Europäische Zentralbank abhängig machen, wie stark sie die Leitzinsen im Jahresverlauf erhöht. Würden sich die Lieferketten im Persischen Golf in den kommenden Wochen wieder normalisieren, dann ginge die Inflationsrate im weiteren Jahresverlauf auch wieder zurück. Dies jedoch hängt vom weiteren Verlauf des geopolitischen Konflikts ab.
Veröffentlicht am: 02. April 2026
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